Menschenrechte im Iran: Gespräch mit der Journalistin Maryam Gheiji

Maryam Gheiji beeindruckte nachhaltig mit ihrem Vortrag bei uns (Foto: HC)

Es war eine sehr persönliche Begegnung, als die Geschichtskurse der Q1 am Montag, den 14. September, Maryam Gheiji zum Thema Menschenrechte und Zivilcourage im Iran befragen: Die aus dem Iran geflohene Journalistin berichtete den Schülerinnen und Schülern hier vertrauensvoll, dort mahnend von ihren bewegenden Erfahrungen als Bürgerin und Journalistin in der Islamischen Republik Iran.

Als Zeugin und Betroffene von Zensur und Unterdrückung schilderte sie nicht nur ihren eigenen Weg der Flucht nach Deutschland, den Neuanfang und ihr politisches Engagement im Exil. Auf ebenso eindrückliche Weise zeigte sie an ausgewählten Beispielen der iranischen Frauenbewegung, was es bedeutet, in einem theokratischen System Zivilcourage zu beweisen und sich für die Verbesserung der Menschenrechtslage einzusetzen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Peter-Michael Friedrichs, wie Frau Gheiji von der Krefelder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die ihre Arbeit auf die Menschenrechtslage im Iran konzentriert.

Durch zahlreiche Nachfragen der Schülerinnen und Schüler entwickelte sich ein engagierter Dialog mit tiefen Einblicken in die vielen Opfer, die repressive politische Systeme fordern, aber auch die ungebrochene Hoffnung vieler und deren Einsatz für eine bessere Zukunft. Die Veranstaltung bot damit nicht nur wichtige Informationen über die Situation im Iran, sondern regte auch zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten, Zivilcourage und persönlicher Verantwortung an. Die Zusammenarbeit mit Amnesty Krefeld soll auch in Zukunft fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. Die gemeinsame Arbeit ist eine wertvolle Ergänzung zu unserem Schulprofil „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

 

HC