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St.-Bernhard-Gymnasium

Schulordnung

Die Schulordnung des St.-Bernhard-Gymnasiums

Die Schulordnung fußt auf den Leitlinien für Malteser Gymnasien. Sie legt grundlegende Regeln für das Miteinander aller am Schulleben Beteiligten fest.

Das Ziel von Malteser Gymnasien ist eine ganzheitliche Bildung und Erziehung in einem christlichen Verständnis. Das bedeutet, dass jeder in seiner eigenen Persönlichkeit angenommen wird und das Bemühen um ein Miteinander spürbar ist, das von Verständnis und Verantwortungsbereitschaft gegenüber dem Anderen geprägt ist.
Individuelle Begabungen sollen zum eigenen Nutzen und zum Nutzen der Gemeinschaft entdeckt und gefördert werden. Leistung ist wichtig und erwünscht, daher ist Leistungsbereitschaft für uns ein bedeutendes Element gegenseitiger Wertschätzung.
Höflichkeit und Respekt bestimmen unser Zusammenleben. Eine Atmosphäre, in der sich jeder wohlfühlen kann, ist unser Ziel. Das erfordert von jedem Einzelnen Dialogfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme und den Verzicht auf jede Form von Gewalt.
Es ist daher selbstverständlich, bei Streitigkeiten immer zuerst eine gütliche Einigung auf der Ebene der Betroffenen anzustreben.
Alle Anweisungen von Lehrern, der Schulleitung und der Hausmeister sowie der haupt- und nebenamtlich Tätigen sind verbindlich.

I. Hausordnung

Unterricht und Klassenräume

  1. Die Schüler sind verpflichtet, die Informationen auf den Monitoren zu lesen.
  2. In der Sek I sind zwei Schüler für das Klassenbuch verantwortlich. Hierbei handelt es sich um ein offizielles Dokument. Die Schüler tragen dafür Sorge, dass es dem Fachlehrer in jeder Stunde vorliegt.
  3. Während der Unterrichtszeit werden Handys, MP3-Player u. a. elektronische Geräte ausgeschaltet und einschließlich Zubehör in die Schultasche gepackt (Für die Schulsanitäter besteht eine Ausnahme).
  4. Jede Klasse bzw. jede Kursgruppe trägt für den von ihr genutzten Raum die volle Verantwortung. Er muss bei starker Verschmutzung gefegt werden. Es darf nichts aus den Fenstern hinaus- bzw. von draußen hineingeworfen werden.
  5. Die Schüler sorgen dafür, dass nach der Unterrichtsstunde die Tafel geputzt wird und dass Kreide vorhanden ist.
  6. Die Schüler sorgen zu jeder Unterrichtsstunde für Sauberkeit und frische Luft.
  7. Beim Verlassen des Raumes werden die Stühle hochgestellt, kleinere Reinigungs-arbeiten durchgeführt, die Fenster geschlossen, das Licht wird ausgeschaltet.
  8. Die Lehrer sorgen dafür, dass zu jeder großen Pause die Klassenräume abgeschlossen werden, ebenso wenn der Kurs/die Klasse den Raum verlässt.
  9. Die Benutzerordnungen der Fachräume werden eingehalten. (Siehe Anhang!)

Pausen, Gebäude und Schulhof

  1. Es ist den Schülern der Sekundarstufe I nicht erlaubt, während der Unterrichts- und Pausenzeiten das Schulgelände zu verlassen (Unfallschutzbestimmungen).
    Bei Verstoß besteht kein Versicherungsschutz, wenn ein Unfall geschieht.
    Für die Mittagspause gilt eine Ausnahmeregelung, damit alle Schüler der Klassen 5 - 9 die Möglichkeit haben, gemeinsam mit der Familie zu essen. Die Schüler benötigen dazu eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern.
  2. Auf dem Schulgelände darf nicht geraucht werden. Schüler der Oberstufe halten, wenn sie rauchen, einen Abstand von zehn Metern zum Schultor ein.
  3. Das Fahrrad wird auf dem Schulgelände geschoben.
  4. Fluchttüren und Fluchtwege sind immer und überall freizuhalten.
  5. Die Notausgangstüren dürfen ausschließlich im Notfall geöffnet und benutzt werden.
  6. Die Zugänge zu den Gebäuden werden freigehalten.
  7. Jeder Schüler behandelt das Gebäude und das Inventar schonend und respektiert das Eigentum der Mitschüler. Für Schäden haftet der Verursacher. Beschädigungen werden sofort bei einem Lehrer, einem Hausmeister oder im Sekretariat gemeldet und dort ins Buch eingetragen.
  8. In den Gebäuden, Fluren und Treppenhäusern ist es nicht erlaubt zu rennen, zu toben, zu schreien oder mit Gegenständen zu werfen.
  9. In der Frühstückspause (10.50 – 11.10 Uhr) verlassen alle Schüler die Schulgebäude und suchen den Pausenhof auf (Ausnahme: Regenpause). Die Schüler der Oberstufe können die beiden Aufenthaltsräume im Keller von Schule 4 und die Arbeitsbibliothek benutzen. Toiletten stehen während der Pause auf dem Pausenhof, in der Mensa sowie im Erdgeschoss von Schule 1, 2/3 und 4 zur Verfügung.
  10. Auf dem Pausenhof ist es die selbstverständliche Pflicht jedes Einzelnen, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Das Werfen von Gegenständen (z. B. im Winter von Schneebällen) ist wegen der großen Verletzungsgefahr verboten.
  11. Abfälle gehören generell in die bereitstehenden Abfalleimer.
  12. In der Mittagspause dürfen sich die Schüler nur bei Regenwetter oder extremer Kälte in ihren Klassenräumen aufhalten. (Bitte auf das entsprechende Klingelzeichen achten!) Ansonsten stehen ihnen neben dem Pausenhof das Freistundencafé und die Villa zur Verfügung. Zusätzliche Möglichkeiten bietet die pädagogische Übermittagbetreuung an.
  13. Fahrräder dürfen nur in den weiß markierten Bereichen auf und vor dem Schulgelände abgestellt werden, da Feuerwehrbewegungszonen freizuhalten sind.

Maßnahmen bei Verstößen gegen die Schulordnung

Bei Verstößen gegen die Schulordnung wird der Schüler aufgefordert, zum nächsten Schultag eine schriftliche Stellungnahme zum Vorfall vorzulegen, die von den Eltern gegenzuzeichnen ist. Wird die Stellungnahme nicht oder nicht in angemessener Form vorgelegt, wird der Schüler schriftlich ermahnt. Die schriftliche Ermahnung wird den Eltern zugeschickt.

In allen Fällen wird die Stellungnahme mit einem Vermerk des zuständigen Lehrers an den Klassenlehrer weitergeleitet. Der Klassenlehrer zeichnet ab, behält eine Kopie und gibt die Stellungnahme an den jeweiligen Koordinator weiter.

Bei drei schriftlichen Ermahnungen werden der Schüler und dessen Eltern vom Koordinator und dem Klassenlehrer zu einem Gespräch eingeladen. Im Anschluss an das Gespräch wird entschieden, ob Schulordnungsmaßnahmen (Malteser Leitlinien §17) ergriffen werden.

*Anmerkung:
Aus Gründen der Lesbarkeit wurde auf eine ausdrückliche Unterscheidung von Schülerin und Schüler sowie Fachlehrerin und Fachlehrer verzichtet. Der Ausdruck Schüler / Fachlehrer gilt selbstverständlich für beide Geschlechter."

 
II. Teilnahme am Unterricht und sonstigen Schulveranstaltungen

  1. Alle Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen teilzunehmen.
    Die Meldung zur Teilnahme an einer freiwilligen Unterrichtsveranstaltung verpflichtet
    zur regelmäßigen Teilnahme mindestens für ein Schulhalbjahr.
  2. Ist ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Erziehungsberechtigten / der volljährige Schüler bis 7.30 Uhr am selben Tag die Schule unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung.
    Spätestens am dritten Tag des Unterrichtsversäumnisses muss eine schriftliche
    Entschuldigung vorliegen. Schüler der Sekundarstufe II benötigen ab dem dritten Krankheitstag eine ärztliche Bescheinigung (Attest), aus der hervorgeht, wie lange die Erkrankung voraussichtlich dauert.
    Bei krankheitsbedingtem Fehlen an Tagen, die an Ferien und lange Wochenenden (z.B. Karneval, Christi Himmelfahrt, Pfingsten) grenzen, besteht Attestpflicht.

Für die Sekundarstufe II gilt:

  1. Entschuldigungen und Fehlstundenzettel werden dem Fachlehrer in der dem Fehlen folgenden Stunde vorgelegt. Hat ein Schüler die Entschuldigung vergessen, so muss er dafür sorgen, dass der Fachlehrer sie bis zur nächsten Unterrichtsstunde erhält.
    Falls dies nicht passiert, bewertet der Fachlehrer die Stunde als unentschuldigt!
    Den Fehlstundenzettel und sämtliche (angeheftete) Entschuldigungen bewahrt der Schüler auf. Im Falle von Unstimmigkeiten bei Fehlstunden dient er der Kontrolle durch die Jahrgangsstufenleiter.
  2. Klausuren müssen immer mit ärztlicher Bescheinigung über die Schulunfähigkeit entschuldigt werden. Diese Bescheinigung ist dem Fachlehrer spätestens eine Woche nach dem versäumten Klausurtermin vorzulegen. Ist dieser nicht erreichbar, kann sie den Jahrgangsstufenleitern ausgehändigt werden.
    Selbstverständlich besteht - wie immer im Krankheitsfall-  Anrufpflicht am Tag der Klausur.
  3. Schüler der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II, die im Laufe des Tages erkranken, melden sich bei dem Fachlehrer und im Sekretariat ab.
  4. Es liegt in der Verantwortung der Schüler, den versäumten Unterrichtsstoff in allen Fächern nachzuarbeiten, sich über gegebenenfalls erteilte Hausaufgaben zu informieren und auch diese nach Möglichkeit zu bearbeiten.
    Bei langfristigen Erkrankungen sind diesbezüglich gesonderte Maßnahmen zu ergreifen.
  5. Arztbesuche und Heilbehandlungen sind nach Möglichkeit in die unterrichtsfreie Zeit
    zu legen.
  6. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Erziehungsberechtigten / dem volljährigen Schüler ein
    ärztliches Attest verlangen.
    Bei auffallend häufigem Fehlen, auch über kürzere Zeiträume, ist es möglich, die
    Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses zu fordern.
  7. Das Fehlen aus schulinternen Gründen, z.B. Klausuren, Exkursionen, Teilnahme an Schulveranstaltungen, wird nicht als zeugnisrelevante Fehlstunde eingetragen.
    Die Schüler sollten die Fachlehrer jedoch darauf hinweisen, damit die Fehlstunden entsprechend klassifiziert werden („S“) und nicht auf dem Zeugnis erscheinen.
     
    III. Verhalten im Unterricht

Grundsätzlich ist für einen erfolgreichen Ablauf des Lernprozesses notwendig, dass alle Schüler

  • aufgeschlossen gegenüber Unterrichtsinhalten und neuen Herausforderungen sind;
  • eine ausdauernde, motivierte und zielstrebige Mitarbeit und Lernbereitschaft zeigen;
  • die besondere Verantwortung und Stellung der Lehrer respektieren;
  • Störungen im Unterricht vermeiden, vereinbarte Umgangsformen und Gesprächsregeln einhalten;
  • zu einem guten Gemeinschaftsgefühl in der Klasse beitragen.

Im Einzelnen sind folgende Verhaltensweisen konkret zu beachten:

  1. Alle Schüler erscheinen pünktlich zum Unterricht, der mit dem zweiten Gong beginnt.
  2. Bleibt ein Lehrer länger als 10 Minuten aus, so verständigt der Klassensprecher bzw. der Kurssprecher das Sekretariat.
  3. Jeder Schüler ist angemessen auf den Unterricht vorbereitet, d.h. Arbeits- und Unterrichtsmaterialien sind vorhanden, erforderliche Arbeiten  und Hausaufgaben angefertigt.
  4. Im Unterricht ist Essen, Trinken und Kaugummikauen verboten, es sei denn, es werden vom Lehrer Ausnahmen ausdrücklich zugelassen.
  5. Toilettengänge finden in der Regel in den Pausen statt.
  6. Schulbücher sind in Schutzumschläge einzubinden, pfleglich zu behandeln und bei grober Verunreinigung oder Verlust zu ersetzen.
  7. In den Fachräumen werden die Fachraumordnungen eingehalten.

 
IV. Beurlaubungen
Siehe: ASchO § 10

Ein Schüler kann nur aus wichtigen Gründen auf Antrag der Erziehungsberechtigten vom Schulbesuch beurlaubt werden. Die Beurlaubung soll rechtzeitig schriftlich bei der Schule beantragt werden. (Vordruck befindet sich auf der Homepage der Schule.)

Ein Schüler kann bis zu zwei Tagen innerhalb eines Vierteljahres vom Klassenlehrer bzw. den Jahrgangstufenleitern der Oberstufe beurlaubt werden (Schüler der Oberstufe fügen dem Antrag eine Versicherung hinzu, dass an den betreffenden Tagen keine Klausuren geschrieben werden). Über längere Beurlaubungen entscheidet der Schulleiter.

Unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien und lange Wochenenden darf ein Schüler nicht beurlaubt werden. Über Ausnahmen in nachweislich dringenden Fällen entscheidet der Schulleiter. Anträge werden von Klassenlehrern bzw. den Jahrgangsstufenleitern der Oberstufe an den Schulleiter weitergegeben.

Grundsätzlich sind Schüler beurlaubt, die an Schulveranstaltungen während der Unterrichtszeit teilnehmen. (Beurlaubte Schüler der Oberstufe informieren die betroffenen Fachlehrer.) Die versäumten Stunden erscheinen nicht als Fehlstunden auf dem Zeugnis.

Siehe: Schulgesetz NRW § 43 (3)

Der Schulleiter kann Schüler auf Antrag der Eltern aus wichtigem Grund bis zur Dauer eines Schuljahres vom Unterricht befreien.

V. Auslandsaufenthalt

Siehe: APO-GOSt § 4

Der Besuch der gymnasialen Oberstufe kann durch einen Auslandsaufenthalt unterbrochen werden. In der Regel findet er in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe statt. Bei entsprechenden Leistungen kann nach Rückkehr der Einstieg in die Qualifikationsphase erfol-gen.* In diesem Fall wird der mittlere Schulabschluss nach dem erfolgreichen Durchgang durch das erste Jahr der Qualifikationsphase zuerkannt.

Ein Auslandsaufenthalt ist ebenso im Anschluss an die Einführungsphase möglich. In diesem Fall wird das Jahr „eingeschoben“, das heißt nach Rückkehr erfolgt der Eintritt in das erste Jahr der Qualifikationsphase. (Das zweite Jahr der Qualifikationsphase kann nicht für einen Auslandsaufenthalt unterbrochen werden.)

Für den Auslandsaufenthalt werden die Schüler gemäß § 43 Abs. 3 des Schulgesetzes (s.o.) vom Schulleiter beurlaubt.
Die Eltern stellen in der Jahrgangsstufe 9 einen formlosen Antrag an die Schulleitung. Die Bestätigung der Organisation, die den Austausch abwickelt, wird beigefügt bzw. nachgereicht. Im Anschluss an den Auslandsaufenthalt muss der Schüler eine Bescheinigung über den regelmäßigen Schulbesuch im Ausland vorlegen.

*Anmerkung:
Schüler, die zu einem einjährigen Auslandsaufenthalt in der Einführungsphase oder zu einem halbjährigen Aus-landsaufenthalt im zweiten Halbjahr der Einführungsphase beurlaubt sind, können ihre Schullaufbahn ohne Versetzungsentscheidung in der Qualifikationsphase fortsetzen, wenn aufgrund ihres Leistungsstandes zu erwarten ist, dass sie erfolgreich in der Qualifikationsphase mitarbeiten können. – D. h. vor dem Antrag auf Beurlaubung, also auf dem Zeugnis der Klasse 9/I oder 9/II, müssen im Durchschnitt mindestens befriedigende, keine nicht ausreichenden und in den Fächern mit schriftlichen Arbeiten höchstens eine ausreichende Leistung ausgewiesen sein.

Stand: 01.06.2015

Weitere Informationen

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