Wie gelingt ein gesunder Umgang mit Smartphone, Social Media und Gaming? Mit dieser Frage beschäftigten sich im Juni alle Klassen der Jahrgangsstufe 8 beim erstmals durchgeführten „Tag der digitalen Balance“, den das St.-Bernhard-Gymnasium in Kooperation mit dem Verein Mediensuchtprävention NRW e. V. veranstaltete. Die Workshops wurden von zwei jungen, fachkundigen Referenten geleitet und vom Beratungsteam sowie den Medienscouts der Schule begleitet. In abwechslungsreichen und interaktiven Einheiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem eigenen Mediennutzungsverhalten auseinander, hinterfragten digitale Gewohnheiten und entwickelten gemeinsam Strategien für einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien. Im Anschluss griffen die Klassenleitungen die Inhalte im Unterricht auf und überlegten gemeinsam mit ihren Klassen, welche konkreten Impulse sich für den Schul- und Familienalltag mitnehmen lassen.
Bereits einige Tage zuvor fand ein begleitender Elternabend statt, der von einer Referentin des Vereins Mediensuchtprävention NRW e. V. gestaltet wurde. Die Veranstaltung wurde von den teilnehmenden Eltern als ausgesprochen bereichernd erlebt und bot zahlreiche neue Denkanstöße sowie alltagstaugliche Impulse für die Medienerziehung in der Familie.
Wie die Schülerinnen der Klasse 8a den Workshop erlebt haben, beschreiben sie selbst:
„Im Rahmen einer Projektstunde zum Thema Mediensuchtprävention haben wir (die 8a) uns damit beschäftigt, wie digitale Medien unseren Alltag beeinflussen. Gemeinsam haben wir unseren Tagesablauf betrachtet und darüber gesprochen, wie viel Zeit wir täglich mit dem Handy verbringen. Außerdem haben wir uns darüber ausgetauscht, welche Apps wir am häufigsten nutzen und welche Funktionen sie besonders beliebt machen.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema „Show Notes“. Dabei haben wir über Chancen und Risiken der Mediennutzung gesprochen. Unter anderem haben wir uns mit FOMO („Fear of Missing Out“), also der Angst, etwas zu verpassen, sowie mit Möglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien beschäftigt.
Besonders spannend war die Aufgabe, eigene App-Ideen zu entwickeln. In Gruppen haben wir überlegt, welche Funktionen eine App attraktiv und benutzerfreundlich machen. Dabei sind viele kreative Ideen entstanden, zum Beispiel Belohnungssysteme, Streaks, Chatfunktionen oder Erinnerungen.
Der Workshop hat uns gezeigt, wie stark digitale Medien unseren Alltag prägen und wie wichtig ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit ihnen ist.“
Beitrag von Lucie Dömkes und Lara Wagner, Klasse 8a
Bericht von Kristina Krieger