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St.-Bernhard-Gymnasium

Unterwegs mit der CO2-Ampel

15.11.2020
Die CO2-Ampel im Einsatz. Foto: BU

Am 11. November wurde in unserer Klasse die CO2-Ampel verwendet. Von nun an bekommen wir diese jeden zweiten Donnerstag. Sie dient der Messung des CO2-Gehaltes der Luft, damit man lernt, einzuschätzen, wann man lüften muss. Die CO2-Ampel ist somit eine kleine Unterstützung, um Covid 19 entgegenzuwirken. Es handelt sich um ein kleines tragbares Gerät, dessen Funktionsweise dem einer Ampel ähnelt. Bei Grün darf man die Fenster geschlossen halten, bei Gelb muss man sie öffnen, und in den roten Bereich sollte es gar nicht erst kommen. Die CO2-Ampel ist im Übrigen auch im Stande, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit zu messen.

 

Unsere Klasse hat zwei Leute bestimmt, die das Gerät bei einem Raumwechsel mitgenommen haben. In unserem Klassenraum (1. Block) haben wir ein kleines Experiment durchgeführt: Wir konnten feststellen, dass der CO2-Gehalt wesentlich langsamer steigt, wenn die Fenster gekippt sind. Doch genügt es nicht, Fenster auf Kipp zu halten, um eine gute Luftqualität im Klassenraum zu gewährleisten: Schon nach 8 Minuten stieg der CO2-Gehalt auf 800 ppm und somit schaltete die Ampel auf Gelb. So mussten wir im ersten Block mehrmals komplett durchlüften.

 

In der Sporthalle (2. Block, große Halle) waren drei Fenster auf Kipp. Dies wurde während der gesamten Unterrichtszeit nicht verändert. Der CO2-Gehalt ist erst sehr schnell auf 600 ppm gesunken und ist anschließend den ganzen Block lang auf circa 630 ppm geblieben.

 

Im Physikraum (3. Block) befanden sich die Angaben bei komplett geöffneten Fenstern zwischen 490 und 500 ppm, bei gekippten Fenstern stiegen sie auf 550 ppm, und beim zusätzlichen Herunterfahren der Rollläden auf 570 ppm.

 

Während des 4. Blocks (im Biologieraum) lagen die Werte bei geöffneten Fenstern zwischen 470 und 500 ppm. Der niedrigste Wert des Tages war 464 ppm. Der höchste wurde durch das direkte Anhauchen des Geräts erreicht: Sofort sprang die Ampel auf Rot und der maximal von dem Gerät messbare CO2-Gehalt wurde erreicht.

 

So konnten wir den ganzen Tag die Luftqualität in unterschiedlichen Räumen kontrollieren und können nun besser nachvollziehen, wie wichtig das Lüften in der Schule ist.

 

 

 

Bericht von: Helén Steinke, Clara Raudenkolb, 8a

 

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