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St.-Bernhard-Gymnasium

"Geschlossene Gesellschaft" von J.P. Sartre

Ein philosophisches Theaterstück der Q1

06.07.2019
Das Plakat der Aufführung
Die Akteure des Q1 Kurses: Anna Laufens, Gina Rygiel, Carl-Philipp Beck,Angelika Scharf, Annalena Stöckl, Sebastian Knoth, Jan Gillhaus, Michelle Schmid, Xiao Han Yu, Lili Weiler. Fotos: V. Lorenz

Sartre verarbeitet in seinem Stück Aspekte seiner existentialistischen Philosophie: Garcin, Ines und Estelle sind tot. Sie sind sich zu Lebzeiten nie begegnet und befinden sich nach ihrem Ableben jedoch im gleichen Raum wieder. Es ist die Hölle, in der die drei für alle Ewigkeit aufeinandertreffen. Doch was erwartet die drei in der Hölle? 

Der Raum zwingt die drei Personen zur Auseinandersetzung mit den anderen, vor allem aber mit sich selbst. Die Blicke der anderen sind Maßstab und Urteilsinstrument und verdeutlichen exemplarisch das Schicksal und Verderben der Gesellschaft. Die Figuren werden permanent von den Blicken der Anwesenden seziert und beurteilt: Sie sind nackt voreinander und trotzdem aufeinander angewiesen. 

Warum dieses Stück? Die Aktualität. Die Sucht, sich selbst darzustellen und sich zu präsentieren, der Drang in die sozialen Medien. Die permanente Selbstoptimierung, um in fremden Augen bestehen zu können, gehört nach wie vor zum Kern unserer Gesellschaft.

V. Lorenz

Anmerkung der Redaktion: Am 05.07.2019 zeigte der Philosophiekurs Q1 unter der Leitung von Vivien Lorenz dieses Zimmerstück und nur 50 Zuschauer konnten es sehen. Da es eine wunderbare Aufführung war, stehen die Chancen sehr gut, dass es im neuen Schuljahr eine größere Aufführung im Forum geben wird, wir werden rechtzeitig darüber informieren!

 

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