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St.-Bernhard-Gymnasium

Informatik

Neue Medien am St. Bernhard-Gymnasium

Multimedia, Internet usw. stehen für gravierende Entwicklungen und Umwälzungen im Berufsleben und in der privaten Sphäre. Diese werden an Dynamik mit Sicherheit noch zunehmen. Dieser Tatsache kann sich keine Schule entziehen und das St. Bernhard -Gymnasium hat schon vor über 30 Jahren mit erheblichen personellen und finanziellen Investitionen einen wichtigen Beitrag geleistet. Somit liegt hier an der Schule ein relativ hohes Erfahrungspotential vor, wenn es darum geht Schülerinnen und Schüler qualifiziert im Umgang mit dem Computer zu bilden. Dieses beschränkt sich nicht nur auf das Fach Informatik, welches wir bis zum Abitur anbieten, sondern für alle Fächer. Zudem sind mit rund 800 Netzanschlüssen, über 100 PCs samt Peripherie im pädagogischen Netz die Hardwarevoraussetzungen als nahezu optimal zu bewerten. Wir sind in der glücklichen Situation, dass die Stadt Willich uns vollständig in ihr kommunales Ausrüstungs- -und Supportkonzept eingebunden hat und die Kosten hierfür übernimmt.

Das Tempo selbst bestimmen.

Um allen Missverständnissen von vornherein vorzubeugen: Wir betreiben keine hochtechnisierte Spielwiese für medienverwöhnte „Kids“. Auch soll hier nicht ein rein unterhaltender Unterricht durchgeführt werden, der auf die Faszinationskraft des technischen Equipments setzt. Solche Oberflächenreize nutzen sich nämlich schnell ab. Ganz im Gegenteil: in dem für Lehrer und Schüler gewonnenen Freiraum können mehr solche Unterrichtstechniken erprobt werden, welche die traditionelle Rolle der Lehrkräfte mehr in den Hintergrund treten lassen. Die Schülerinnen und Schüler können individueller lernen und in ihrer Gruppe selbst das Tempo und den Stil bestimmen; anders als im Frontalunterricht, wo es den guten zu langsam, den weniger begabten zu schnell vorangeht. Innerhalb seiner Gruppe muss man lernen, Absprachen zu treffen und kooperativ zu arbeiten im Hinblick auf die
Erstellung eines eigenen Produktes. Diese Vorgehensweise fordert und fördert ein hohes Maß an Selbständigkeit. Deswegen favorisieren wir an unserer Schule in erster Linie ein raumorientiertes Konzept der Computernutzung, welches durch die Möglichkeiten der Medienräume ergänzt wird.

Schule + Computer = Neue Schule ?

Die Möglichkeiten eines Schulnetzes erfordern ein umfangreiches Überdenken und Ändern bisheriger unterrichtlicher Konzepte in allen Fächern. Aber: Das Lernen wird hier sicherlich nicht neu erfunden. Es besteht nach wie vor zu einem großen Anteil aus der Sysiphusarbeit des ständigen Wiederholens und Übens. Bisherige Unterrichtsformen werden weiterhin klar ihre Berechtigung haben.
Im Rahmen einer Medienerziehung aber wird sich das St.- Bernhard-Gymnasium in Zukunft verstärkt um die Vermittlung von Medienkompetenz bemühen. Mit Medienkompetenz ist insbesondere die Anbahnung der Fähigkeit zu einem sinnvollen, kritisch auswählenden Umgang mit den neuen Medien gemeint; d.h. zu der Fähigkeit, Medien technisch fachgerecht zu handhaben, muss auch die Fähigkeit kommen, Medienbotschaften zu verstehen, kritisch zu analysieren und zu verarbeiten.

Bedeutung der Software

Wichtig ist dabei die geeignete Auswahl von pädagogisch sinnvoller Software. Das St. Bernhard-Gymnasium verfügt mittlerweile über rund 60 aufeinander abgestimmte Softwarelösungen. Sie helfen dabei in Wirkungsnetzen zu denken, Modellrechnungen zur Abbildung der Realität durchführen und bewerten zu können. Es entspricht unserem gymnasialem Anspruch, dass professionelle Kreativprogramme wie Photoshop, Cubase, usw. verstärkt hier zum Einsatz kommen und zu hohen Leistungen anspornen.

Rainer Staas

In den Computerräumen gelten folgende Regeln:

Passwörter:
Du hast ein eigenes individuelles Passwort. Für die Geheimhaltung musst du sorgen. Für alle Handlungen an diesem PC unter deinem Passwort wirst du verantwortlich gemacht. Arbeiten unter einem fremden Passwort sind verboten. Falls du ein fremdes Passwort kennst, musst du dies der Schule melden.

Verbotene Nutzungen:
Die gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des Strafrechts, des Urheberrechts und des Jugendschutzrechts sind zu beachten. Es ist verboten, pornographische, gewaltverherrlichende oder rassistische Inhalte im Internet aufzurufen oder zu versenden. Werden solche Inhalte versehentlich aufgerufen, ist die Anwendung oder die Seite zu schließen und der Aufsichtsperson Mitteilung darüber zu machen.

Datenschutz und Datensicherheit:
Die Schule ist in Wahrnehmung ihrer Aufsichtspflicht berechtigt, den Datenverkehr zu speichern und zu kontrollieren. Die Schule wird von ihren Einsichtsrechten nur in Fällen des Verdachts von Missbrauch und durch verdachtsunabhängige Stichproben Gebrauch machen.

Eingriffe in die Hard -und Softwareinstallation:
Veränderungen der Installation und Konfiguration der Arbeitsstationen und des Netzwerkes sowie Manipulationen an der Hardwareausstattung sind grundsätzlich untersagt. Fremdgeräte dürfen nicht an Computer oder an das Netzwerk angeschlossen werden. Unnötiges Datenaufkommen durch Laden und Versenden von großen Dateien (z. B. Grafiken) aus dem Internet, ist zu vermeiden. Sollte ein Benutzer unberechtigt größere Datenmengen in seinem Arbeitsbereich ablegen, ist die Schule berechtigt, diese Daten zu löschen.

Schutz der Geräte:
Die Bedienung der Hard- und Software hat entsprechend den Instruktionen zu erfolgen. Störungen oder Schäden sind sofort der Lehrkraft zu melden. Wer schuldhaft Schäden verursacht, hat diese zu ersetzen. Die Tastaturen sind durch Schmutz und durch Flüssigkelten besonders gefährdet. Deshalb ist das Essen und Trinken in den Computerräumen und während der Arbeit am PC verboten.

Benutzung der Computer und des Internets:
Die schulischen Computer, die angeschlossenen Peripheriegeräte und der Internetzugang sollen grundsätzlich nur für schulische Zwecke genutzt werden.
Als schulisch ist auch eine elektronische Informationsverarbeitung anzusehen, die unter Berücksichtigung ihres Inhalts und des Adressatenkreises mit der schulischen Arbeit im Zusammenhang steht. Das Herunterladen von Anwendungen ist nur mit Einwilligung der Schule zulässig. Die Schule ist nicht für den Inhalt der über ihren Zugang abrufbaren Angebote Dritter im Internet verantwortlich. Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet benutzt werden. Bei der Weiterverarbeitung von Daten aus dem Internet sind insbesondere Urheber- oder Nutzungsrechte zu beachten.

Versenden von Informationen in das Internet:
Werden Informationen unter dem Absendernamen der Schule in das Internet versandt, geschieht das unter Beachtung der allgemein anerkannten Umgangsformen. Die Veröffentlichung von Internetselten der Schule bedarf der Genehmigung durch die Schulleitung. Für fremde Inhalte ist insbesondere das Urheberrecht zu beachten. So dürfen zum Beispiel digitalisierte Texte, Bilder und andere Materialien mit Erlaubnis der Urheber in eigenen Internetseiten verwandt werden. Der Urheber ist zu nennen, wenn dieser es wünscht. Das Recht am eigenen Bild ist zu beachten.

Schlussvorschriften:
Nutzer, die unbefugt Software von den Arbeitsstationen oder aus dem Netz kopieren oder verbotene Inhalte nutzen, können zivil - oder strafrechtlich verfolgt werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Nutzungsordnung können neben dem Entzug der Benutzungsberechtigung schulordnungsrechtliche Maßnahmen zur Folge haben.

genehmigt nach Beiratsbeschluss vom 24. Mai 2004

Weitere Informationen

Spendenkonto: Förderverein St. Bernhard-Gymnasium  |  Sparkasse Krefeld  |  IBAN: DE55320500000042420844  |  BIC / S.W.I.F.T: SPKRDE33XXX