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St.-Bernhard-Gymnasium

Betriebspraktikum/Sozialpraktikum

Das St.-Bernhard-Gymnasium führt für alle Schülerinnen und Schüler zwei verbindliche Praktika mit Vor- und Nachbereitung durch die Schule durch:

Das zweiwöchige Betriebspraktikum in der 9.Kasse

Am St.-Bernhard-Gymnasium durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ein Praktikum in einem Betrieb in der näheren Umgebung mit Begleitung, Vor- und Nachbereitung.

Es ist ein wichtiges Element im Rahmen unseres Konzeptes zur Studien- und Berufswahl.

Die Studien- und Berufsorientierung bis hin zur schwerwiegenden Entscheidung für einen Beruf ist ein komplexer und sich über mehrere Jahre hin erstreckender Prozess, bei dem am St. Bernhard Gymnasium der Bezug zu den Richtlinien der Bildungs- und Erziehungsziele der Malteser ebenso von grundlegender Bedeutung ist wie die Richtlinien und Vorgaben des Ministeriums.

Die Vermittlung christlicher und sozialer Wertvorstellungen bildet den Hintergrund einer freien Persönlichkeitsentwicklung, die maßgebend für durchdachte Entscheidungen zum weiteren Bildungsweg ist. Ebenso Ausgangspunkt einer didaktischen Begründung berufswahlorientierender Maßnahmen in der gymnasialen Oberstufe sind die Ausführungen des Erlasses zur Berufs- und Studienorientierung.

Ziel aller unserer Bemühungen der Studien- und Berufswahlorientierung ist es, den Übergang in die Arbeits- und Berufswelt einer pluralen Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.
Dabei gilt es die individuellen Begabungen und Fähigkeiten der SchülerInnen zu entdecken, deren Entfaltung zu fördern und mit geeigneten Instrumenten und Maßnahmen zu unterstützen. Unsere schulische Arbeit wird unterstützt durch eine Kooperation mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Krefeld, Partnerschaften mit ausgewählten regionalen Unternehmen und Informationsveranstaltungen in Hochschulen und Universitäten.

So basieren die inhaltlichen Vorgaben der Studien- und Berufswahlorientierung auf den oben genannten Eckpfeilern und werden am St. Bernhard Gymnasium in den jeweiligen Jahrgangsstufen bis zum Abitur inhalts- und zielorientiert umgesetzt. Für detaillierte Informationen schauen Sie in unser Konzept.


Als Ansprechpartner zu Studien- und Berufswahlfragen stehen wir mit wöchentlichen Sprechzeiten über das Sekretariat unserer Schule gerne zur Verfügung.

Das StuBO-Team
Bernhard Feller und Melanie Vieland
Berufsorientierungsbüro (Raum 432)

Das dreiwöchige Sozialpraktikum in der Jahrgangsstufe 10 (EF)

Ziele des Sozialpraktikums

Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, den sozialen Aspekt in den Vordergrund des eigenen Handelns zu stellen und die Arbeit am Menschen zu erleben sind wichtige Ziele des Sozialpraktikums.
Unsere Schülerinnen und Schüler sollen in Lebensbereichen Erfahrungen sammeln, die ihnen bislang verschlossen blieben. Somit unterscheidet sich das Sozialpraktikum vom Berufspraktikum, welches in erster Linie eine konkrete persönliche Laufbahnplanung zum Ziel hat.

 
Als Schule in Malteser Trägerschaft ist es ein großes Anliegen, neben der individuellen Förderung noch einen anderen Schwerpunkt zu setzten, nämlich den sozialen Aspekt des Handelns. Im Praktikum werden die Schülerinnen und Schüler mit Menschen in Notsituationen, Krankheit und Schwäche konfrontiert. Sie werden erfahren, wie erfüllend es sein kann, diesen Menschen zu helfen, und dass verantwortungsvolles Handeln nur dann möglich ist, wenn man Sensibilität für die Schwächen und Stärken des Gegenübers entwickelt.

  • Die beteiligten Schülerinnen und Schüler lernen Verantwortung für sich und für andere in einem abgesteckten Bereich zu übernehmen.
  • Sie erleben effektive Teamarbeit in der Gemeinschaft und lernen, sich aufeinander verlassen zu können.
  • Die Schüler begeben sich in einen realen Arbeitsalltag, in dem sie möglicherweise Konflikte mit Mitarbeitern und Vorgesetzten zu bewältigen haben werden. 
  • Sie erleben in diesem Alltag auch ihre Belastungsfähigkeit und können so auch das eigene Leistungsvermögen einschätzen lernen. 
  • Die Schülerinnen und Schüler werden in den Arbeitsprozess der jeweiligen Institution integriert, was bedeutet, dass sie die gleichen Arbeitszeiten wie die ständigen Mitarbeiter haben werden.

Das Praktikum wird von der F. Victor Rolff-Stiftung gefördert.

Praktische Informationen zur Praktikumsdurchführung

Dauer und Zeitraum

Die Dauer des Sozialpraktikums beträgt drei Wochen und wird unmittelbar nach den Herbstferien durchgeführt. Den genauen Zeitplan bekommen Sie hier.

Umfang

Die tägliche Arbeitszeit darf hierbei gemäß den Vorgaben der Jugendarbeitsschutzverordnung (ab 6 Std. Arbeitszeit 1 Std. Pause) nicht überschritten werden. Die Einrichtungen sind angehalten, die Schülerinnen und Schüler 8 Stunden zu beschäftigen. 

Brückentage

Die Gewährung eines Brückentages nach einem Feiertag während des Praktikums liegt im Ermessen der jeweiligen Einrichtung. Es besteht kein Anspruch auf einen Brückentag gemäß den schulischen Regelungen.

Feiertage

Sollten die Schülerinnen und Schüler an einem Feiertag in ihrer Einrichtung arbeiten müssen, steht ihnen ein Ausgleichstag zu.

Krankheit

Es besteht seitens der Schule eine Attestpflicht ab dem dritten Fehltag, darüber hinaus muss der Praktikant/ die Praktikantin die Regeln des jeweiligen Arbeitgebers beachten.
1. Die Schule und der Arbeitgeber müssen am ersten Krankheitstag morgens vom Fehlen unterrichtet werden. Im Folgenden muss eine schriftliche Entschuldigung der Eltern über einen der Jahrgangsstufenleiter an die Schulleitung geschickt werden.
2. Ab einer Erkrankungsdauer von drei Tagen besteht Attestpflicht. Eine Kopie des Attests muss umgehend in der Schule eingereicht werden.
3. Bei mehreren Krankheitstagen oder längeren Fehlzeiten wird für den Einzelfall nach pädagogischem Ermessen festgelegt, in welchem Umfang und zu welcher Zeit die versäumten Arbeitstage nachgearbeitet werden müssen.

Der Praktikumsbericht

Der Praktikumsbericht gehört zum Praktikum und muss zum vorgegebenen Termin abgegeben werden. Der Bericht spielt eine wichtige Rolle hinsichtlich der Bewertung des Praktikums, die auf dem Zertifikat dokumentiert wird. 

Betreuungslehrer

Den Schülerinnen und Schülern wird vor Beginn des Praktikums mitgeteilt, wer ihr jeweiliger Betreuungslehrer ist. Vorab werden sich Schüler/innen und Betreuungslehrer zu einem Vorgespräch treffen, um Fragen hinsichtlich der Organisation, Praktikumsbesuche, Zeitmanagement beim Verfassen des Praktikumsberichtes, gegebenenfalls psychologischer Betreuung etc. zu klären. Hierfür wird ein Block des Schulalltags zur Verfügung gestellt. 

Abrechnung der Kosten des Sozialpraktikums

Alle Kosten müssen innerhalb von zwei Wochen nach Beendigung des Praktikums bei Frau Kroll eingereicht werden. Nur dann können eine vollständige Prüfung und Erstattung der vollständigen Belege gewährleistet werden.

Abrechnung der Schülerfahrtkosten

Da das Sozialpraktikum nach § 8 Abs. 2 SchfkVO  eine Schulveranstaltung ist, gilt der Praktikumsort als Ausbildungsstätte. Die Fahrtkosten werden den Schülern dann erstattet, wenn die Entfernung zum Wohnort mehr als 5 km beträgt. Es ist zu beachten, dass die Fahrtkostenerstattung ausschließlich auf der Grundlage der günstigsten Tarife des VRR erfolgt. Eine Beförderung im Privat-PKW wird daher nur anteilig, auf eben dieser Basis, nicht aber auf der Grundlage der Kilometerpauschale erstattet.
Mit dem Antrag zur Erstattung der Fahrkosten sind die Fahrtbelege sowie der Fahrtkostennachweis der VRR einzureichen.

Abrechnung der ärztlichen Untersuchungskosten

Erstattungsfähig ist lediglich ein hausärztliches Gesundheitszeugnis. Impfungen werden nicht übernommen, da sie bei Kindern unter 18 Jahren in der Regel von der Krankenkasse übernommen werden.
Mit dem Antrag zur Erstattung der ärztlichen Untersuchungskosten  sind sämtliche Belege einzureichen.

Polizeiliches Führungszeugnis

Ein sogenanntes „polizeiliches Führungszeugnis" stellt grundsätzlich das Bundeszentralregister in Bonn aus. Beantragt werden kann es bei den Stadt- oder Gemeindeverwaltungen in Ihrer Nähe.
Vor der Beantragung eines polizeilichen Führungszeugnisses ist zu beachten, dass es in der Regel nur eine Gültigkeit von drei Monaten hat. Die Bearbeitungszeit kann ca. zwei Wochen dauern.
Ein Führungszeugnis kostet 13,00 EUR. Die jeweilige Gebühr ist mit der Antragstellung bei der zuständigen Meldebehörde zu entrichten.
Mit dem Antrag zur Kostenerstattung des polizeilichen Führungszeugnisses  ist der entsprechende Beleg einzureichen.

Hygienebelehrung

Nach § 43 Infektionsschutzgesetz benötigt jede Person, die gewerbsmäßig bestimmte Lebensmittel herstellt, behandelt oder in den Verkehr bringt und dabei mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Diese Bescheinigung erhalten die Schüler nach einer Belehrung über die zu beachtenden infektionshygienischen Regeln und Maßnahmen im Umgang mit Lebensmitteln.
Ohne diese Bescheinigung darf eine solche Tätigkeit nicht aufgenommen werden.
Die Kosten für die Bescheinigung betragen 25€. Die Gültigkeit des Nachweises beläuft sich auf drei Monate (bitte auf eine rechtzeitige Beantragung achten!).
Mit dem Antrag zur Kostenerstattung der Hygienebelehrung ist der entsprechende Beleg einzureichen.

Erste-Hilfe-Kurs und Belehrungen zum Eigenschutz

Der Kursus findet verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler am Samstag, dem 07.10.2017 im St. Bernhard-Gymnasium statt. Die Räume werden noch bekanntgegeben. Kursbeginn ist Samstag um 9.00 Uhr, das Ende ist gegen 17.00 Uhr.

Die Schülerinnen und Schüler, die erkrankt sind oder aus wichtigen privaten Gründen (z.B. Landesmeisterschaften im Sport) nicht an der Ausbildung teilnehmen können, müssen rechtzeitig eine schriftliche Entschuldigung der Eltern mit entsprechendem Nachweis über die Jahrgangsstufenleiter bei der Schulleitung einreichen. Für sie wird der 14.10.2017 als Ersatztermin angeboten. Der Nachholtermin findet auf der Malteser Geschäftsstelle, Fellerhöfe 1 in 47877 Willich in der Zeit von 9.00 -17.00 Uhr statt.
Vorab müssen sich die Schülerinnen und Schüler online für den Kurs registrieren. Der entsprechende Link wird von den Religionslehrern mitgeteilt.
Die Teilnahmebescheinigung erhalten nur die Schüler, die den ganzen Tag voll anwesend waren, nach Beendigung des Praktikums von ihren Religionslehrern. Die Bescheinigungen sind sorgfältig aufzubewahren. Eine Neuausstellung kostet 10€.

Entsendungsgottesdienst

Der Entsendungsgottesdienst ist für alle Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase (EF) verbindlich. Er findet im Forum statt (siehe "zeitlicher Ablauf"). Die jeweiligen Kurslehrer begleiten ihren Kurs. Im Anschluss daran ist unterrichtsfrei.

Würdigung des Sozialpraktikums

  • Auf dem Zeugnis des 1. Schulhalbjahres erscheint ein Zeugnisvermerk durch die Koordinatoren des Sozialpraktikums.
  • Ein gesondertes Zertifikat wird zum 1. Halbjahreszeugnis ausgehändigt.
  • Eine individuelle Beurteilung der Praktikumsstelle sollte der Schüler selbstständig erbitten.

Fragen/ Probleme am Praktikumsplatz

Falls es Fragen oder Probleme im Praktikum gibt, sind die betreuenden Lehrer und die beiden Koordinatoren für das Sozialpraktikum (Frau Kemper und Frau Meglin) die Ansprechpartner (Tel.: 02154-9577-0, Email: christina.kemper(at)malteser(dot)de; inameglin(at)googlemail(dot)com). In besonderen Härtefällen stehen auch Pater Felix und Herr Frohne für Gespräche und zur Unterstützung zur Verfügung.

Information zur Wahl der Praktikumsplätze

Die Namen und Adressen der Einrichtungen sowie die Kontaktdaten der Ansprechpartner erhalten die Schüler in kopierter Form im Rahmen der Infoveranstaltung. Den Wahlzettel gibt es hier .

Vorbemerkung zur Liste der Einrichtungen zum Sozialpraktikum:

Wozu ist die Liste gut? -Die Liste ist eine Zusammenstellung der Einrichtungen in Willich und (bis zu 20 km) Umgebung, die die Organisatoren persönlich kontaktiert haben und die bereit sind, eine gewisse Anzahl an Praktikanten/Praktikantinnen anzunehmen; in den meisten davon haben auch im Vorjahr bereits Schülerinnen und Schüler praktiziert.
In seltenen Fällen kann es jedoch passieren, dass eine Einrichtung aus internen Gründen (-die sie anzugeben nicht verpflichtet ist!-) für dieses Jahr ihre Zusage nicht einhalten kann und die Zusammenarbeit verweigert. Es ist daher sinnvoll, sich vor dem Einreichen der Bewerbung z.B. im telefonischen Kontakt zu vergewissern, ob für die fragliche Zeit ein Praktikum möglich ist.

Muss man sich an die Liste halten? – Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Daher gilt: Wenn eine Schülerin/ ein Schüler eine weitere (integrative) Einrichtung findet, welche bereit ist, einen Praktikumsplatz anzubieten, so kontaktiert der-/diejenige Schüler/ Schülerin die Koordinatoren und schreibt die genauen Kontaktdaten der Einrichtung auf die Rückseite des Wahlzettels. Über die Eignung des Platzes entscheiden allein die Koordinatoren Frau Kemper und Frau Meglin.
In der Regel nicht geeignet sind z.B. KiTas ohne integrative Gruppen. Bei den aufgelisteten KiTas ist die dort vermerkte Anzahl nicht zu überschreiten, selbst wenn die Leitung dies anböte!
Wozu soll erst eine Vorauswahl getroffen werden? – Bei der Zuordnung der Plätze zum Sozialpraktikum steht die Mühe im Vordergrund, den Schülerinnen und Schülern einen Platz anzubieten, an dem sie sich wohlfühlen und wertbildende Erfahrungen machen können. Dabei sind die Koordinatoren auch auf die Bereitschaft der Partnereinrichtungen angewiesen, Plätze anzubieten und die Praktikantinnen und Praktikanten willkommen zu heißen. Was die Einrichtungen aber nicht wollen und nicht leisten können, ist mit einer Flut von Anfragen und Bewerbungen überschwemmt zu werden; deshalb muss die Platzzuweisung mitgesteuert werden. Aber: die Zuweisung durch die Koordinatoren ist noch keine feste Zusage der Einrichtung (s.o.).

Wie geht man vor? – Folgende Regeln sind zu beachten:
1) Es sollen VIER Wünsche angegeben werden, nicht weniger!
2) Mindestens ein Wunsch sollte außerhalb Willichs liegen; die Zahlen zeigen, dass es innerhalb Willichs nicht genügend Plätze für alle gibt.
3) Es sollten Einrichtungen unterschiedlicher Art angegeben werden (nicht vier derselben Art!)
4)  Kindergärten, Grundschulen und Jugendheime müssen integrative Einrichtungen sein!
5)  Nach der Zuweisung nimmt die Schülerin/ der Schüler telefonisch oder eventuell per Email Kontakt auf und bittest um ein Vorstellungsgespräch, zu welchem eine Bewerbung, und das Formular „Bestätigung Praktikumsplatz“  mitgenommen werden soll.
6) WICHTIG: Eine selbstständige Praktikumsplatzakquise ist nicht gewünscht! Möglich ist jedoch, dass die Schülerin/ der Schüler eine Einrichtung, die nicht auf der Liste steht, benennt und darum bittet, dort untergebracht zu werden. Wenn diese Einrichtung den Anforderungen an das Praktikum entspricht, wird diese in den Bestand aufgenommen und dem Wunsch - wenn möglich - nachgekommen.

Downloads im Überblick:

Weitere Informationen

Spendenkonto: Förderverein St. Bernhard-Gymnasium  |  Sparkasse Krefeld  |  IBAN: DE55320500000042420844  |  BIC / S.W.I.F.T: SPKRDE33XXX